Suno macht aus dem KI-Musikgenerator eine DAW

Mit Studio 2.0 geht Suno einen wichtigen Schritt weiter: Die Plattform will nicht mehr nur Songs per Prompt erzeugen, sondern zu einer vollständigen Musikproduktionsumgebung werden.

Suno macht aus dem KI-Musikgenerator eine DAW

Mit Studio 2.0 geht Suno einen wichtigen Schritt weiter: Die Plattform will nicht mehr nur Songs per Prompt erzeugen, sondern zu einer vollständigen Musikproduktionsumgebung werden. Neu sind unter anderem MIDI-Unterstützung, Automation, ein eigener Wavetable-Synthesizer und umfangreiche Audioeffekte.

Besonders interessant ist der neue Chat-Assistent. Er kennt den musikalischen Kontext eines laufenden Projekts und kann beispielsweise neue Instrumental- oder Vocal-Parts erzeugen, Lyrics entwickeln oder beim Mixing helfen. Sogar eigene Effekte und Plugins lassen sich per Beschreibung erstellen und speichern.

Für KI-Musiker bedeutet das einen Perspektivwechsel: Die KI liefert nicht mehr nur den fertigen Song – sie wird zunehmend Teil des gesamten Produktionsprozesses. Wer mit Suno arbeitet, kann eigene MIDI-Ideen einspielen, diese von der KI weiterentwickeln lassen und anschließend Arrangement, Sounddesign und Mix innerhalb derselben Umgebung bearbeiten.

Damit nähert sich Suno klassischen DAWs an – mit einem entscheidenden Unterschied: Viele Produktionsschritte, für die bisher musikalisches oder technisches Know-how nötig waren, lassen sich zunehmend per natürlicher Sprache steuern.

Studio 2.0 ist derzeit für Premier-Abonnenten verfügbar.

Quelle: The Verge

Teilen

Was ist Ihre Reaktion?

Gefällt mir Gefällt mir 0
Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht 0
Liebe Liebe 0
Lustig Lustig 0
Wütend Wütend 0
Traurig Traurig 0
Wow Wow 0