Suno startet v6: KI-Musik wird präziser – und rückt näher an die Musikindustrie
Suno hat seine neue Generation von KI-Musikmodellen vorgestellt.
Suno hat seine neue Generation von KI-Musikmodellen vorgestellt. Mit v6, v6-wild und v6-mini will das Unternehmen die Qualität und Kontrolle bei der Musikgenerierung deutlich verbessern – und gleichzeitig einen neuen Kurs in der Zusammenarbeit mit der Musikindustrie einschlagen.
Das neue Flaggschiff v6 soll schneller, ausdrucksstärker und präziser arbeiten. Nutzer können unter anderem einzelne Songabschnitte per Texteingabe verändern, Lyrics gezielt anpassen, Elemente aus mehreren Songs kombinieren oder aus Audio-, Bild- und Video-Vorlagen neue Musik entwickeln.
Für experimentellere Ergebnisse steht v6-wild zur Verfügung, während v6-mini eine schnellere und effizientere Variante darstellt. Die bisherigen Suno-Modelle werden schrittweise durch die neue v6-Generation ersetzt.
Besonders interessant ist der neue Schulterschluss mit der Musikindustrie: Suno hat die Modelle gemeinsam mit Warner Music Group, BMG und Believe entwickelt. Nach den kontroversen Diskussionen um das Training von KI-Musikmodellen setzt das Unternehmen damit stärker auf lizenzierte Inhalte und Kooperationen mit Rechteinhabern.
Darüber hinaus kündigt Suno Opt-in-Modelle für einzelne Künstler an. Musiker sollen sich freiwillig beteiligen und an entsprechenden Angeboten finanziell partizipieren können.
Damit ist v6 mehr als ein technisches Update: Suno versucht, KI-Musik stärker in ein Ökosystem zu integrieren, in dem Künstler, Rechteinhaber und KI-Plattformen gemeinsam an der Wertschöpfung beteiligt werden.
Quelle: Music Ally – Suno launches its v6 AI music models
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