Reservoir verklagt KI-Musikdienst Suno wegen 1.050 Songs
Neue Klage gegen den beliebten Musikgenerator.
Der nächste große Urheberrechtsstreit um KI-generierte Musik: Der Musikrechteverlag Reservoir verklagt den KI-Musikdienst Suno in den USA. Der Vorwurf: Suno soll 1.050 urheberrechtlich geschützte Songs ohne Genehmigung für das Training seiner KI-Modelle genutzt haben. Darunter befinden sich Klassiker wie Joni Mitchells „Both Sides Now“, Johnny Cashs „Ring of Fire“ und Madonnas „Papa Don’t Preach“.
Reservoir fordert Schadenersatz und beziffert die möglichen Ansprüche auf insgesamt mehr als 186 Millionen US-Dollar. Zudem verlangt das Unternehmen, dass unautorisierte Kopien auch aus Trainingsdatensätzen und der technischen Infrastruktur entfernt werden. Suno hat sich zu der Klage bislang nicht öffentlich geäußert.
Der Fall verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik zum KI-Training und die Frage, wie Künstler und Rechteinhaber künftig an dieser Technologie beteiligt werden.
Quelle:Music Business Worldwide
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