Nach GEMA nun auch Koda: Europas Verwertungsgesellschaften erhöhen den Druck auf Suno
Mit dem wegweisenden Urteil des Landgerichts München I im Verfahren GEMA gegen Suno ist die Debatte rund um Künstliche Intelligenz, Musik und Urheberrecht noch lange nicht vorbei. Parallel dazu bringt sich nun auch die dänische Verwertungsgesellschaft Koda in Stellung und geht mit ähnlichen Vorwürfen gegen den KI-Musikanbieter vor – allerdings vor Gericht in Dänemark.
Mit dem wegweisenden Urteil des Landgerichts München I im Verfahren GEMA gegen Suno ist die Debatte rund um Künstliche Intelligenz, Musik und Urheberrecht noch lange nicht vorbei. Parallel dazu bringt sich nun auch die dänische Verwertungsgesellschaft Koda in Stellung und geht mit ähnlichen Vorwürfen gegen den KI-Musikanbieter vor – allerdings vor Gericht in Dänemark.
Die Vorwürfe im Detail
Ganz ähnlich wie die deutsche GEMA wirft Koda dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz oder Zustimmung der eigentlichen Rechteinhaber für das Training seiner KI-Modelle verwendet zu haben.
Besonders brisant: Nach Angaben der dänischen Gesellschaft gibt es konkrete Belege dafür, dass sich Teile geschützter Werke direkt in den von der KI generierten Ausgaben wiederfinden. Während das Verfahren in Deutschland durch das Münchener Urteil bereits einen ersten großen Meilenstein erreicht hat, steht der Rechtsstreit in Dänemark noch ganz am Anfang. Ein offizieller Verhandlungs- oder Urteilungstermin wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Damit zeichnet sich ein klarer europaweiter Trend ab: Verwertungsgesellschaften drängen verstärkt auf dem Rechtsweg darauf, verbindliche Regeln für das Training von KI-Modellen zu schaffen.
Rechtliche Unsicherheit: Die Rahmenbedingungen für generative Musik entwickeln sich aktuell in vielen europäischen Ländern gleichzeitig.
Langfristige Folgen: Die Urteile werden darüber entscheiden, wie KI-Modelle künftig trainiert werden dürfen, welche neuen Lizenzmodelle entstehen und wie Kreative fair vergütet werden.
Wir behalten die Entwicklungen rund um die Verfahren in Deutschland, Dänemark und ganz Europa für euch im Blick und halten euch auf dem Laufenden!
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