KiBeats Charts & Global Monitoring: Ein neues Ranking auf Basis realer Daten
KiBeats entwickelt seine Charts und Ranking-Systeme grundlegend weiter. Im Mittelpunkt steht künftig eine breitere, datenbasierte Bewertung von Tracks – nachvollziehbar, überprüfbar und über verschiedene Quellen hinweg.
Bei KiBeats steht eine grundlegende Weiterentwicklung der bisherigen Charts und Ranking-Systeme an. Künftig soll dabei klar zwischen dem bestehenden internen KiBeats-Algorithmus und einem erweiterten, datenbasierten Chart-Ranking unterschieden werden.
Dabei sollen nicht nur einzelne Zahlen betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, wo ein Track tatsächlich auftaucht, wie häufig er erfasst wird, auf welchen Radiosendern er gespielt wird und welche weiteren messbaren Aktivitäten vorliegen.
Vor allem aber soll die Grundlage nachvollziehbar und überprüfbar sein.
Vom eigenen Monitoring zur umfassenderen Datenbasis
KiBeats verfügt inzwischen über ein umfangreiches und kontinuierlich wachsendes Monitoring-System. Dabei entstehen Daten zu Tracks, Artists, Radiosendern und erfassten Ausstrahlungen.
Diese Daten bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung. Ziel ist es, Musik über verschiedene Quellen hinweg zuverlässiger zu erkennen, eindeutig zuzuordnen und anschließend miteinander vergleichbar zu machen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Identifikation eines Tracks.
Neben Artist und Tracktitel sollen – sofern verfügbar – zusätzliche Informationen wie ISRCs, eindeutige Track-IDs, Artist- und Release-Daten, Album- und Versionsinformationen sowie weitere Metadaten in die Erkennung einfließen.
Denn erst eine möglichst eindeutige Identifizierung ermöglicht es, Informationen aus unterschiedlichen Quellen sinnvoll zusammenzuführen.
Der Blick über KiBeats hinaus
Ein Track kann gleichzeitig auf KiBeats laufen, von Radiosendern gespielt werden und auf verschiedenen Streaming- oder Musikplattformen präsent sein. Genau an diesem Punkt setzt die weitere Entwicklung des KiBeats Monitorings an.
Neben den eigenen Daten sollen künftig – soweit technisch verfügbar, rechtlich zulässig und eindeutig zuordenbar – zusätzliche messbare Datenquellen in die Auswertungen und Rankings einfließen. Dazu können beispielsweise gehören:
-
Plays und Reichweiten aus verfügbaren oder angebundenen Streaming-Datenquellen
-
Erfassungen auf Online- und Webradios
-
nachweisbare Radio-Airplays
-
wiederholte Track-Erkennungen über verschiedene Monitoring-Systeme
-
zeitliche Entwicklungen und Aktivität eines Tracks
-
weitere überprüfbare Datenpunkte
Dabei soll ausdrücklich nicht einfach jede verfügbare Zahl addiert werden. Entscheidend ist vielmehr, dass die einzelnen Informationen eindeutig zugeordnet, nachvollziehbar und technisch überprüfbar sind.
Zusammenarbeit mit mehreren Monitoring-Unternehmen
KiBeats will diesen Bereich nicht ausschließlich mit einem eigenen System abdecken. Bereits heute befindet sich das Unternehmen im Austausch und in der Zusammenarbeit mit mehreren Partnern aus den Bereichen Monitoring und Datenerfassung.
Das Ziel ist es, unterschiedliche Datenquellen und Monitoring-Systeme miteinander zu verbinden und dadurch langfristig eine breitere Datenbasis aufzubauen. Denn jedes Monitoring-System kann grundsätzlich nur den Bereich erfassen, den es selbst überwacht.
Die Zusammenführung verschiedener Systeme kann deshalb dabei helfen, ein umfassenderes Bild der tatsächlichen Aktivität eines Tracks zu erhalten. Gleichzeitig können unterschiedliche Quellen miteinander verglichen, Auffälligkeiten erkannt und Ergebnisse besser eingeordnet werden.
Dabei gilt: Mehr Quellen sind kein Selbstzweck.
Sie sollen vor allem dazu beitragen, die Datengrundlage transparenter und belastbarer zu machen.
Mehr Transparenz für Artists, Labels und Sender
Parallel zur Entwicklung der neuen Charts soll auch das KiBeats Monitoring selbst als eigenständiger Service weiter ausgebaut werden. Artists, Labels und Sender sollen perspektivisch besser nachvollziehen können, was mit ihrer Musik tatsächlich passiert.
Dazu gehören unter anderem Fragen wie:
-
Wo wurde ein Track erfasst?
-
Wann wurde er gespielt?
-
Auf welchem Sender wurde er ausgestrahlt?
-
Wie oft wurde ein Track innerhalb eines bestimmten Zeitraums erkannt?
-
Wie entwickelt sich seine Sichtbarkeit?
-
Welche Veränderungen lassen sich über einen längeren Zeitraum beobachten?
Der Anspruch von KiBeats besteht dabei darin, Daten nicht lediglich intern zu sammeln und anschließend eine einzelne Zahl zu veröffentlichen. Vielmehr soll die zugrunde liegende Datenbasis – soweit technisch möglich – nachvollziehbar dargestellt werden.
Neue Charts statt einfacher Play-Zähler
Die zukünftigen KiBeats Charts sollen deshalb über einen klassischen Play-Zähler hinausgehen. Geplant ist ein erweitertes Ranking-System, das unterschiedliche messbare Faktoren miteinander verbinden kann. Dazu zählen unter anderem:
-
interne Performance auf KiBeats
-
externe und eindeutig zuordenbare Erfassungen
-
Radio-Airplays
-
Entwicklungen über bestimmte Zeiträume
-
Aktivität und Dynamik eines Tracks
-
Reichweite über verschiedene Datenquellen
-
Qualität und Zuverlässigkeit der jeweiligen Datengrundlage
Nicht jeder Messwert soll dabei automatisch die gleiche Bedeutung erhalten. Ein einzelner Wert kann nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Entwicklung darstellen. Erst die Kombination mehrerer nachvollziehbarer Datenpunkte kann ein umfassenderes und realistischeres Bild ergeben.
Schritt für Schritt zum globalen Music Monitoring
Das Projekt befindet sich weiterhin im Ausbau. Eine weltweite Erfassung aller Streamingplattformen, Radiosender und Musikquellen ist nicht von heute auf morgen möglich.
Die langfristige Richtung ist jedoch klar. Schritt für Schritt sollen weitere Datenquellen und Systeme in die Infrastruktur und Auswertungen von KiBeats integriert werden. Dazu können unter anderem Streamingdienste, Webradios, Internetradios, Musikplattformen sowie weitere Monitoring-Systeme und Datenquellen gehören.
Das langfristige Ziel: Eine Plattform, die nicht nur zeigt, wie ein Track innerhalb von KiBeats performt, sondern – abhängig von den verfügbaren und eindeutig erfassbaren Daten – einen deutlich umfassenderen Überblick über die Sichtbarkeit und Präsenz eines Tracks ermöglicht.
KiBeats Global Monitoring
Mit der Weiterentwicklung der Charts und des Monitorings verfolgt KiBeats einen klaren Ansatz:
Nicht einfach irgendeine Zahl.
Nicht einfach ein Screenshot.
Nicht einfach eine Behauptung.
Sondern:
Zahlen. Daten. Fakten.
Nachvollziehbar. Vergleichbar. Transparent.
Genau in diese Richtung sollen sich die KiBeats Charts und das KiBeats Global Monitoring Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Teilen
Was ist Ihre Reaktion?
Gefällt mir
0
Gefällt mir nicht
0
Liebe
0
Lustig
0
Wütend
0
Traurig
0
Wow
0
