Toi, toi, toi! – Zwischen Glücksbringer, Aberglaube und verfluchten Melodien

Warum Musiker geheime Rituale pflegen, bestimmte Lieder meiden und sogar manche Instrumente einen unheimlichen Ruf haben.

Toi, toi, toi! – Zwischen Glücksbringer, Aberglaube und verfluchten Melodien

Musiker sind eigentlich Menschen wie alle anderen auch. Sie proben, arbeiten, stehen unter Druck und hoffen, dass bei einem Auftritt alles gutgeht. Doch gerade in der Musikwelt gibt es eine Besonderheit: Viele Künstler haben ihre ganz eigenen Rituale, Glücksbringer und manchmal ziemlich merkwürdige Vorstellungen davon, was Glück bringt – und was man besser unterlassen sollte. Da gibt es Musiker, die vor jedem Konzert dieselben Schuhe tragen, andere, die niemals ohne ihr Glücksplektrum auf die Bühne gehen. Manche vermeiden bestimmte Wörter, wieder andere schwören auf ganz persönliche Abläufe hinter der Bühne.

Und dann gibt es noch die wirklich unheimlichen Geschichten: Lieder, die angeblich Unglück bringen, Instrumente, die als verflucht gelten, und Melodien, die angeblich sogar vom Teufel stammen. Ist das alles nur Aberglaube? Oder steckt hinter manchen dieser Geschichten vielleicht doch ein faszinierender historischer Kern?

Willkommen in einer Welt zwischen Musik, Mystik und einer ordentlichen Portion Bühnenaberglaube!

Viel Glück? Bloß nicht!

Wer schon einmal hinter einer Theaterbühne oder bei einem klassischen Konzert unterwegs war, kennt vielleicht den ungewöhnlichen Brauch: Man wünscht sich nicht einfach „Viel Glück“, sondern sagt „Toi, toi, toi!“. Der Ursprung wird unterschiedlich erklärt. Eine verbreitete Deutung führt den Brauch auf das dreimalige Ausspucken beziehungsweise ein symbolisches Abwehren böser Geister zurück.

Auch der englische Ausdruck „Break a leg“ ist in der Theaterwelt weit verbreitet. Wörtlich übersetzt bedeutet er „Brich dir ein Bein“. Natürlich soll sich niemand tatsächlich verletzen. Der ungewöhnliche Glückwunsch soll geradezu das Gegenteil bewirken. Warum solche Bräuche entstehen, ist gar nicht so schwer zu verstehen. Ein Live-Auftritt lässt sich nicht beliebig wiederholen. Das Publikum wartet, das Licht geht an und plötzlich muss alles funktionieren. Ein kleines Ritual kann in diesem Moment Sicherheit vermitteln.

Glückssocken, Plektren und andere kleine Helfer

Bei Musikern findet man eine erstaunliche Vielfalt persönlicher Glücksrituale. Manche tragen bei jedem wichtigen Auftritt dasselbe Kleidungsstück. Andere haben einen bestimmten Gegenstand immer in ihrer Instrumententasche. Ein Plektrum, das schon zahlreiche Konzerte überstanden hat, wird schnell zum unverzichtbaren Glücksbringer.

Auch feste Abläufe gehören dazu: immer dieselbe Reihenfolge beim Stimmen, dieselben Aufwärmübungen oder ein bestimmter Platz hinter der Bühne. Interessant ist, dass solche Rituale nicht zwangsläufig aus echtem Aberglauben entstehen müssen. Sie können schlicht helfen, sich zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen. Vielleicht ist der Glücksbringer also gar nicht das Entscheidende. Vielleicht ist es vielmehr das gute Gefühl, das er vermittelt.

Gloomy Sunday – das angebliche Selbstmörderlied

Jetzt wird es deutlich unheimlicher. Es gibt tatsächlich ein Lied, das über Jahrzehnte hinweg einen geradezu legendären Ruf als Unglücksbringer bekommen hat: „Gloomy Sunday“. Die Komposition stammt vom ungarischen Pianisten und Komponisten Rezső Seress und entstand 1933. Das Stück ist melancholisch, düster und voller Schwermut. Schon seine musikalische Atmosphäre passt zu seinem späteren Beinamen: „Das ungarische Selbstmörderlied“.

In den 1930er-Jahren verbreiteten sich Berichte über angebliche Suizide, die mit dem Hören des Liedes in Verbindung gebracht wurden. Zeitungen griffen die Geschichte auf und machten aus der traurigen Komposition ein musikalisches Schreckgespenst. Auch die bekannte Interpretation von Billie Holiday aus dem Jahr 1941 trug dazu bei, dass das Stück international bekannt wurde.

Besonders tragisch erscheint die Geschichte durch das spätere Schicksal des Komponisten: Rezső Seress starb 1968 durch Suizid. Doch hat das Lied tatsächlich Unglück gebracht?

Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Eine wissenschaftliche Untersuchung von Steven Stack, Karolina Krysinska und David Lester aus dem Jahr 2008 beschäftigte sich ausdrücklich mit dem Mythos. Die Autoren untersuchten historische Berichte und verwiesen unter anderem auf die schwierige gesellschaftliche Situation während der Weltwirtschaftskrise. „Gloomy Sunday“ ist damit ein faszinierendes Beispiel dafür, wie aus einer traurigen Melodie und einer Reihe von Erzählungen ein weltweiter Musikmythos entstehen kann.

Der Teufel in der Musik – gibt es verbotene Töne?

Wer sich mit Musikgeschichte beschäftigt, stößt früher oder später auf einen Begriff, der fast wie aus einem Horrorfilm klingt: „Diabolus in Musica“.

Übersetzt bedeutet das „Der Teufel in der Musik“. Gemeint ist damit der sogenannte Tritonus. Dieses musikalische Intervall erzeugt eine starke Spannung und wurde in der Musiktheorie lange Zeit als besonders unangenehm oder dissonant wahrgenommen. Um das Intervall ranken sich viele Geschichten. Häufig wird behauptet, es sei im Mittelalter grundsätzlich verboten gewesen, weil es als teuflisch galt. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Die historische Bewertung des Tritonus war wesentlich komplizierter. Die Bezeichnung wurde später mit der mittelalterlichen Musiktradition verbunden.

Heute ist der Tritonus ein ganz normales musikalisches Gestaltungsmittel. Besonders in Rock, Metal, Jazz und Filmmusik wird er gerne eingesetzt, wenn eine düstere, bedrohliche oder spannungsgeladene Atmosphäre entstehen soll. Wer also beim nächsten Horrorfilm eine unheimliche Musik hört, könnte durchaus Bekanntschaft mit dem vermeintlichen Teufelsintervall machen.

Der Fluch der neunten Sinfonie

Nicht nur einzelne Melodien, sondern sogar ganze Musikwerke können einen unheimlichen Ruf bekommen. In der klassischen Musik existiert seit langer Zeit die Legende vom „Fluch der neunten Sinfonie“.

Die Geschichte: Einige bedeutende Komponisten starben nach ihrer neunten Sinfonie oder konnten keine zehnte mehr vollenden. Ludwig van Beethoven starb nach seiner berühmten Neunten. Auch Anton Bruckner und Gustav Mahler werden häufig im Zusammenhang mit diesem Mythos genannt.

Besonders interessant ist die Geschichte von Gustav Mahler. Mahler kannte die Legende und soll sich intensiv mit dem Gedanken beschäftigt haben. Nachdem er bereits acht Sinfonien geschrieben hatte, komponierte er „Das Lied von der Erde“. Obwohl das Werk sinfonische Dimensionen besitzt, gab er ihm nicht die Nummer Neun. Danach schrieb er tatsächlich seine Neunte Sinfonie und begann mit der Zehnten. Doch 1911 starb Mahler, bevor er die Zehnte vollenden konnte. Ein gefundenes Fressen für jeden Aberglauben! 

Natürlich ist der sogenannte Fluch der neunten Sinfonie nichts anderes als eine musikalische Legende. Es gab zahlreiche Komponisten, die mehr als neun Sinfonien geschrieben haben. Die Auswahl der tragischen Beispiele ist außerdem alles andere als vollständig. Trotzdem zeigt diese Geschichte, wie stark sich eine Vorstellung sogar in den Köpfen großer Künstler festsetzen kann.

Verfluchte Instrumente – wenn eine Geige ihre eigene dunkle Geschichte erzählt

Nicht nur Lieder und Melodien können einen unheimlichen Ruf bekommen. Auch manche Musikinstrumente haben Geschichten, die fast wie aus einem Gruselroman klingen. Besonders häufig geht es dabei um alte Geigen. Kein Wunder: Manche dieser Instrumente sind mehrere hundert Jahre alt, haben berühmte Besitzer gehabt und wurden über Generationen weitergegeben.

Die Stradivari und der Teufelstriller

Eine besonders interessante Verbindung gibt es zwischen dem italienischen Komponisten und Geiger Giuseppe Tartini und einer berühmten Stradivari. Tartini erzählte von einem Traum aus dem Jahr 1713. Darin erschien ihm der Teufel und spielte auf seiner Geige eine so unglaublich schöne und virtuose Sonate, dass Tartini nach dem Aufwachen versuchte, die gehörte Musik nachzuempfinden. Das Ergebnis war seine berühmte Violinsonate in g-Moll, bekannt als „Der Teufelstriller“.

Eine besondere Geige, die mit Tartini in Verbindung gebracht wird, ist die 1715 von Antonio Stradivari gebaute Lipinski-Stradivari. Ihre historische Besitzgeschichte dokumentiert tatsächlich Tartini als frühen Besitzer. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Geige verflucht war. Die Verbindung zur Teufelsgeschichte entsteht vor allem durch Tartinis eigenen Bericht über seinen Traum.

Paganinis Teufelsgeige

Noch berühmter ist die Geschichte von Niccolò Paganini. Der italienische Violinvirtuose war im 19. Jahrhundert eine Sensation. Seine technische Brillanz, seine ungewöhnliche Bühnenpräsenz und sein düsteres Erscheinungsbild sorgten dafür, dass manche Menschen glaubten, er müsse einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben.

Seine Lieblingsgeige war übrigens keine Stradivari, sondern eine kostbare Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1743. Sie trägt den Namen „Il Cannone“, also „Die Kanone“. Paganini liebte dieses Instrument so sehr, dass er es der Stadt Genua vermachte. Dort wird es bis heute aufbewahrt.

Ein Instrument, das mit einem der größten Virtuosen der Musikgeschichte verbunden ist und dessen Besitzer für manche Zeitgenossen beinahe übernatürliche Fähigkeiten besaß.

Robert Johnsons Gitarre – der Pakt an der Kreuzung

Wer glaubt, solche Geschichten seien auf die klassische Musik beschränkt, kennt die Bluesgeschichte noch nicht. Der amerikanische Musiker Robert Johnson gehört zu den berühmtesten Musikern, um die sich eine Teufelslegende rankt. Der Legende nach soll er seine Seele dem Teufel verkauft haben, damit dieser ihm außergewöhnliche Fähigkeiten auf der Gitarre verleiht.

Der angebliche Pakt soll an einer Straßenkreuzung stattgefunden haben. Daher stammt die berühmte Geschichte vom „Crossroads“. Seine Musikstücke wie „Cross Road Blues“ und „Hellhound on My Trail“ haben den Mythos zusätzlich befeuert. Einen historischen Beleg für einen solchen Pakt gibt es selbstverständlich nicht. Die Geschichte ist eng mit afroamerikanischen Blues- und Folkloretraditionen verbunden und wurde später zu einem der bekanntesten Mythen der Rock- und Bluesgeschichte.

Hier gilt: Nicht unbedingt die Gitarre selbst ist verflucht, sondern die Geschichte ihres berühmten Spielers.

Geisterklaviere und unheimliche Orgeln

Auch Klaviere und Orgeln haben ihren festen Platz in der Welt der Gruselgeschichten. In alten Herrenhäusern, verlassenen Hotels und historischen Gebäuden tauchen immer wieder Erzählungen über Klaviere auf, die angeblich von selbst spielen oder nachts geheimnisvolle Melodien hervorbringen.

Das sogenannte Geisterklavier ist ein beliebtes Motiv in Literatur und Film. Besonders unheimlich wirkt die Vorstellung, dass immer wieder dieselbe Melodie erklingt, obwohl niemand am Instrument sitzt.

Bei Kirchenorgeln kommt noch eine besondere Atmosphäre hinzu. Ihre gewaltigen Pfeifen, tiefen Basstöne und mächtigen Klangwellen können selbst einen großen Kirchenraum in eine beinahe mystische Welt verwandeln. In verschiedenen europäischen Spuküberlieferungen gibt es Geschichten über Orgeln, die nachts plötzlich erklingen sollen. Belege für übernatürliche Ursachen gibt es dafür allerdings nicht.

Trommeln und die Welt der Geister

Auch Trommeln haben eine lange Geschichte voller mystischer Vorstellungen. In zahlreichen Kulturen wurden sie nicht nur als Musikinstrumente verwendet, sondern auch bei religiösen Zeremonien, Heilungsritualen und spirituellen Handlungen. Manche traditionellen Vorstellungen verbinden Trommelschläge mit der Kontaktaufnahme zu Geistern oder Ahnen.

Besonders interessant sind die Schamanentrommeln verschiedener indigener und nordasiatischer Traditionen. Hier müssen wir allerdings unterscheiden: Solche Instrumente sind nicht grundsätzlich als verflucht angesehen worden. Für ihre jeweiligen Kulturen besitzen sie häufig eine religiöse oder spirituelle Bedeutung.

Der Dudelsack und die Musik der Feen

Auch der Dudelsack hat seinen Platz in der Welt der unheimlichen Musikgeschichten. In schottischen und irischen Erzählungen tauchen immer wieder geheimnisvolle Dudelsackspieler auf, deren Musik angeblich aus Höhlen, Ruinen oder alten Steinkreisen erklingt.

Ein Beispiel ist der irische Steinkreis von Athgreany in der Grafschaft Wicklow, der auch als „Piper's Stones“ bekannt ist. Einer lokalen Überlieferung zufolge soll dort einst die Musik von Feen-Dudelsackspielern zu hören gewesen sein. Natürlich handelt es sich um Folklore und nicht um ein nachgewiesenes Spukphänomen. Aber solche Geschichten zeigen, wie eng traditionelle Instrumente mit Sagen und mystischen Vorstellungen verbunden sind.

Macbeth – das verfluchte Theaterstück

Auch wenn es sich nicht um ein einzelnes Lied handelt, darf eine Geschichte in diesem Zusammenhang nicht fehlen: William Shakespeares „Macbeth“. Das Stück gilt unter Theaterleuten als regelrecht verflucht. In vielen Theatern vermeidet man es deshalb, den Namen „Macbeth“ auszusprechen. Stattdessen spricht man lieber vom „Scottish Play“.

Der Aberglaube soll auf eine lange Reihe angeblicher Unglücksfälle während verschiedener Inszenierungen zurückgehen. Von Unfällen auf der Bühne bis hin zu Todesfällen ist in den überlieferten Geschichten vieles zu finden. Besonders die Hexenszenen und ihre düsteren Beschwörungen haben dem Stück seinen unheimlichen Ruf eingebracht.

Und falls jemand im Theater doch einmal den Namen ausspricht? Dann gibt es verschiedene Rituale, mit denen der angebliche Fluch wieder gebrochen werden soll. Eine verbreitete Variante sieht vor, das Gebäude zu verlassen, sich dreimal im Kreis zu drehen und um Einlass zu bitten.

Man muss schon zugeben: Langweilig wird es hinter der Bühne offenbar nicht!

Echt passiert oder nur Legende?

Bei all diesen Geschichten lohnt sich ein genauer Blick. Denn nicht alles, was seit Jahrzehnten erzählt wird, ist tatsächlich historisch belegt.

Geschichte

Historischer Hintergrund

Gloomy Sunday

Das Lied und sein Mythos sind real, eine auslösende Wirkung ist nicht belegt.

Tartinis Teufelstriller

Tartinis eigener Traumbericht ist überliefert.

Paganinis Teufelsgeige

Paganinis Instrument existiert, der Teufelspakt ist Legende.

Robert Johnsons Kreuzung

Johnsons Musik und Biografie sind dokumentiert, der Pakt ist Mythos.

Geisterklaviere

Bekanntes Erzählmotiv ohne belegte übernatürliche Ursache.

Der Fluch der neunten Sinfonie

Eine musikalische Legende, keine historische Gesetzmäßigkeit.

Macbeth

Ein tatsächlich verbreiteter Theaterbrauch mit zahlreichen Legenden.

Warum glauben Musiker überhaupt an solche Dinge?

Die Frage ist eigentlich interessanter als der Aberglaube selbst. Musiker stehen häufig unter erheblichem Leistungsdruck. Ein Konzert, eine Premiere oder eine wichtige Aufnahme können mit großer Nervosität verbunden sein. Fehler passieren, Instrumente können versagen und manchmal läuft einfach nicht alles nach Plan. In solchen Situationen geben Rituale ein Gefühl von Kontrolle.

Wer vor jedem Konzert dieselben Abläufe wiederholt, schafft sich eine vertraute Umgebung. Das kann helfen, sich zu konzentrieren und die Nervosität zu reduzieren. Die Psychologie kennt solche Verhaltensweisen auch aus anderen Bereichen des Lebens. Sportler haben ihre Glücksrituale, Schauspieler ihre festen Abläufe und Musiker eben ihre ganz persönlichen Eigenheiten.

Problematisch wird es erst, wenn jemand glaubt, ohne einen bestimmten Glücksbringer oder ein bestimmtes Ritual überhaupt nicht mehr auftreten zu können. Solange das Ganze aber für ein gutes Gefühl sorgt, spricht wenig gegen eine kleine Portion Bühnenaberglaube.

Und was ist mit dem Publikum?

Übrigens sind nicht nur Musiker abergläubisch. Auch Konzertbesucher haben ihre Rituale. Manche hören vor einem Konzert unbedingt noch einmal ihr Lieblingslied, andere tragen ein bestimmtes Bandshirt oder haben einen festen Platz, von dem aus sie ihre Lieblingsband erleben möchten.

Und wer kennt nicht den Gedanken: Hoffentlich spielen sie heute meinen Lieblingssong!

Vielleicht ist das alles eine Form von Musikmagie, die wir uns einfach nicht nehmen lassen wollen.

Am Ende zählt die Musik

Ob Glücksplektrum, schwarze Katze, verfluchte Melodie oder geheimnisvolles Instrument: Die Musikgeschichte ist voller Geschichten, die irgendwo zwischen Realität, Zufall und Aberglaube angesiedelt sind. Wissenschaftlich lässt sich kein musikalischer Fluch nachweisen. Aber das macht die Geschichten nicht weniger faszinierend.

Vielleicht gehören solche Rituale und Legenden sogar zu dem, was Musik so besonders macht. Sie verbinden Menschen, schaffen Gemeinschaft und geben einem Auftritt manchmal eine ganz eigene Atmosphäre. Und wenn vor dem nächsten Konzert jemand dreimal „Toi, toi, toi!“ sagt, sollte man das vielleicht einfach mit einem Lächeln erwidern.

Sicher ist sicher!

KiBeat.com – Wir lieben Musik. Und manchmal auch ihre etwas verrückten Geschichten.

Und wie sieht es eigentlich bei den KI-Musikern aus?

Jetzt wird es spannend: Wie sieht es eigentlich bei euch KI-Musikern aus?

  • Seid ihr abergläubisch?
  • Habt ihr bestimmte Rituale, bevor ihr einen neuen Song produziert?
  • Ist euch schon einmal etwas Unheimliches während einer Musikproduktion oder beim Prompten passiert?
  • Hat eure KI vielleicht schon einmal etwas produziert, das ihr euch absolut nicht erklären konntet?

Vielleicht habt ihr sogar eure ganz eigene Geschichte über einen vermeintlich verfluchten Song oder eine geheimnisvolle Melodie?

Wir sind gespannt auf eure Erlebnisse!

Schreibt eure Geschichten und Erfahrungen in die Kommentare auf onplug.net unter diesem Artikel.

Denn wer weiß: Vielleicht gibt es ja auch in der Welt der KI-Musik den einen oder anderen musikalischen Spuk! 


Weiterführende Recherchequellen:

  • Steven Stack, Karolina Krysinska und David Lester: „Gloomy Sunday: Did the 'Hungarian Suicide Song' Really Create a Suicide Epidemic?“, Omega, 2008.

  • Archivio della Liuteria Cremonese: Dokumentation der Lipinski-Stradivari von 1715.

  • Smithsonian Institution: Dokumentation zu Robert Johnson und seiner musikalischen Bedeutung.

  • Los Angeles Philharmonic: Hintergrundinformationen zu Tartinis „Devil's Trill“.

  • Royal Shakespeare Company: Theatertraditionen und der Macbeth-Aberglaube.

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