Albumvorstellung: Martina Herforth - „Götter in Kündigung“
Sie haben Jahrtausende überlebt. Sie haben Kriege gesehen, Helden empfangen, Weltreiche kommen und gehen sehen. Sie waren unsterblich, allmächtig und gefürchtet. Und dann kam die moderne Welt.
Was passiert, wenn selbst die Götter genug haben?
Sie haben Jahrtausende überlebt. Sie haben Kriege gesehen, Helden empfangen, Weltreiche kommen und gehen sehen. Sie waren unsterblich, allmächtig und gefürchtet. Und dann kam die moderne Welt.
WLAN-Ausfälle. Rückenschmerzen. Paketlieferungen. Dating-Apps. Homeoffice. Bürokratie.
Mit Götter in Kündigung bekommt die göttliche Welt ein ganz neues Problem: Die Unsterblichen sind schlicht genervt.
Die 11 Songs von Martina Herforth erzählen von alten Göttern, die sich mit den Widrigkeiten des 21. Jahrhunderts herumschlagen müssen. Zeus sucht verzweifelt WLAN, Thor hat Rücken, Hermes kämpft mit den Tücken des Expressversands und Odin macht sich auf eine höchst ungewöhnliche Rentenreise. Selbst Aphrodite bleibt von modernen Datingproblemen nicht verschont, während Hades kurzerhand ins Homeoffice wechselt.
Und natürlich darf Loki nicht fehlen – schließlich liest irgendjemand ja die AGB.
Zwischen Rock, schwarzem Humor und völlig absurden Alltagssituationen entsteht ein Album, das seine Mythologie nicht ehrfürchtig behandelt, sondern mit einem Augenzwinkern auf die Erde zurückholt. Denn vielleicht ist Unsterblichkeit gar nicht das größte Problem. Vielleicht ist es einfach nur Montag.
Götter in Kündigung – 11 Songs über göttliche Geduld, menschlichen Wahnsinn und die vermutlich längst überfällige Frage: Kann man eigentlich als Gott kündigen?
Anm. d. Red.: Für mich die bislang humorvollste musikalische Huldigung an die alten Götter, die ich bislang gehört habe.
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