Udio und GRAI werden erste Lizenznehmer für KI-Musikpatente
Music IP Holdings (MIH), ein Joint Venture von Universal Music Group und Liquidax Capital, hat ein umfangreiches Patentportfolio für den Einsatz generativer KI in der Musik vorgestellt. Udio und GRAI sind die ersten Unternehmen, die entsprechende Lizenzen erhalten.
Music IP Holdings (MIH), ein Joint Venture von Universal Music Group und Liquidax Capital, hat ein umfangreiches Patentportfolio für den Einsatz generativer KI in der Musik vorgestellt. Udio und GRAI sind die ersten Unternehmen, die entsprechende Lizenzen erhalten.
Das Portfolio umfasst nach Angaben von MIH bereits mehr als 24 erteilte beziehungsweise zugelassene Patente sowie über 50 weitere Patentanmeldungen. Die Technologien betreffen unter anderem die Identifizierung und Autorisierung von KI-generierten Inhalten, Watermarking, Moderation, Lizenzierung und Vergütung.
Bemerkenswert ist der breite Ansatz: Die Patente sollen nicht ausschließlich Musik, sondern auch Anwendungen für KI-generierte Bilder, Videos und Texte abdecken. MIH will damit nach eigenen Angaben einen technischen Rahmen schaffen, in dem KI-Entwicklung und die Rechte der Kreativwirtschaft miteinander verbunden werden.
Für die Musikbranche ist vor allem interessant, dass mit Udio ausgerechnet ein KI-Musikdienst zu den ersten Lizenznehmern gehört. Damit zeichnet sich ein Modell ab, bei dem Anbieter generativer Musiktechnologien nicht nur mit Rechteinhabern über Trainingsdaten und Lizenzen verhandeln, sondern auch patentierte Technologien für die Nutzung und Monetarisierung von KI-Inhalten lizenzieren.
Quelle: Musically / Music Business Worldwide.
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